Orthopädie / Sporttraumatologie

Fuß- / Sprunggelenk

ORTHOPÄDIE / SPORTTRAUMATOLOGIE

Über zwei Drittel aller Achillessehnenrisse entstehen beim Sport. Zum kompletten Achillessehnenriss kommt es besonders häufig bei Sportarten mit Stop-and-Go- Bewegungen insbesondere bei Ballsportarten. Die Mehrheit der Patienten erleidet einen Achillessehnenriss beim plötzlichen Abstoppen einer schnellkräftigen Bewegung. Dabei reißt die Achillessehne meist etwa 5cm oberhalb des Sehnenansatzes ab. Besonders gefährdet für einen Riss sind Sportler die schon längere Zeit unter Achillessehnenbeschwerden leiden.

Achillessehnenriss

Wie äußert sich ein Achillessehnenriss?

Oft verspürt der Betroffene einen peitschenartigen Schlag mit anschließender Schwäche des betroffenen Beins - meist ist er danach nicht mehr in der Lage, zu gehen. In Höhe des Risses ist häufig eine deutliche Delle tastbar. Der erfahrene Arzt kann häufig schon an Hand der klinischen Untersuchung und spezieller Funktionstests einen Achillessehnenriss diagnostizieren. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Kernspintomographie dienen der Feindiagnostik.

Achillessehnenbeschwerden gehören zu den häufigsten Überlastungsschäden der aktiven Bevölkerung und des Sportlers. Vorbeugung und eine möglichst frühzeitige, optimale Behandlung sollen helfen einen Dauerschaden zu vermeiden.

Achillessehnenbeschwerden

Wie kommt es zu Beschwerden der Achillessehne?

Die Achillessehne ist die kräftigste Sehne des menschlichen Körpers und wird insbesondere beim Sport immensen Kräften ausgesetzt. Bei sportlicher Belastung kommt es zu Mikroverletzungen im Sehnengewebe die durch körpereigene Reparaturprozesse wieder ausgeglichen werden können wenn die Belastung die Belastungsgrenze der Sehne nicht übersteigt. Aufgrund ihrer Länge und Dicke ist die Blutversorgung und somit die Ernährung der Sehne naturgemäß kritisch. Die Achillessehne ist von einem zarten, vielschichtigen Gleitgewebe umhüllt. Die häufigsten Beschwerden treten am Gleitgewebe oder im schlecht durchbluteten mittleren Drittel der Achillessehne auf. Folgende Faktoren können eine schädigende Wirkung auf die Achillessehne haben:

  • abgelaufenes Schuhwerk
  • Achsenabweichungen im Sprunggelenk (Senkspreiz-Fuß, Hyperpronation)
  • Laufen auf hartem (Beton, Tartanbahn etc.) oder unebenem Untergrund (Sand, gewölbte Straße)
  • ruckartige Belastungsanforderungen (Sprünge, Sprints, Abstopp-Bewegungen etc.)
  • dauerhaft verkürzte Wadenmuskulatur (muskuläre Dysbalance)

Wie äußert sich eine Achillessehnenreizung und wie wird sie diagnostiziert?

Ein falscher Tritt, eine falsche Landung, und plötzlich ist der Fuß umgeknickt: anfangs schmerzt es nur, doch rasch ist das Sprunggelenk dick geschwollen. Verstauchungen (Distorsionen) des Sprunggelenks zählen zu den häufigsten Sportverletzungen. Nur durch eine adäquate Behandlung kann die Verletzung folgenlos und möglichst rasch ausheilen und weitere Verletzungen und Folgeschäden vermieden werden.

Kreuzbandriss

Was passiert bei einer Gelenkverstauchung?

Bei einer Gelenkverstauchung kommt es durch äußere Gewalteinwirkung, wie z.B. einen Sturz, zu einer Verletzung der Gelenkkapsel und der Stabilisierungsbänder eines Gelenkes. Das Ausmaß der Schädigung hängt von der Stärke der Gewalteinwirkung ab. So werden bei leichteren Verstauchungen die Faserstrukturen lediglich überdehnt, während es bei stärkeren Gewalteinwirkungen zum teilweisen oder gar kompletten Riss der Gelenkkapsel und der Bänder kommen kann. Die Folge: eine mehr oder weniger ausgeprägte Instabilität des betroffenen Gelenks.

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